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Ruhige Waldzonen

Gams

Die Ruhigen Waldzonen sind Bestandteil der Regionalen Waldpläne RWP. Ruhige Waldzonen sind nur behördenverbindlich, es gibt dafür indessen keine den Eigentümer verpflichtende, rechtliche Grundlagen. Anders als die in §26 Jagdgesetz geregelten Ruhezonen (siehe unten) beruhen sie auf Freiwilligkeit.
Ruhige Waldzonen bezwecken grundsätzlich bei den im Plan bezeichneten Waldgebieten Störungen jeder Art zu minimieren oder fernzuhalten, um den Lebensraum wildlebender Tiere zu schützen. Mit den Ruhigen Waldzonen wird versucht, die Erholungsnutzung so zu lenken, dass die bisher schon ruhigen Gebiete ruhig bleiben und den Wildtieren als ungestörte Rückzugsorte dienen können. Ein Betretungsverbot oder ähnliches besteht nicht und die Ruhigen Waldzonen sind im Gelände auch nicht markiert. Ihre Lage wird aus der untenstehenden Karte ersichtlich.

Übersicht ruhige Waldzonen, Stand März 2009


Karte ruhige Waldzonen 1
Karte ruhige Waldzonen 2
Karte ruhige Waldzonen 3
Karte ruhige Waldzonen 4
Karte ruhige Waldzonen 5
Karte ruhige Waldzonen 6
Karte ruhige Waldzonen 7
Karte ruhige Waldzonen 8
Karte ruhige Waldzonen 9
Karte ruhige Waldzonen 10
Karte ruhige Waldzonen 11
Karte ruhige Waldzonen 12
Karte ruhige Waldzonen 13
Karte ruhige Waldzonen 14


Merkblatt zu den Ruhigen Waldzonen

Siehe unter Publikationen -> Richtlinien, Merkblätter und Formulare


Vergleich zu den Ruhezonen

Die rechtlich verbindlichen Ruhezonen, häufig als Wildruhezonen bezeichnet, grenzen sich inhaltlich und verfahrensmässig von den Ruhigen Waldzonen ab. So müssen dafür übermässige Belastungen und ein Konfliktpotenzial vorhanden sein, welche diese Ausscheidung rechtfertigen. Zudem ist zur rechtsgültigen Bezeichnung ein Regierungsratsbeschluss erforderlich. Weiter ist die Anhörung der betroffenen Gemeinden Voraussetzung. Im Thurgau gibt es noch keine solchen Ruhezonen.